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onlineweg.de erteilt Reisebüro-Test Note mangelhaft

Computer Bild testet: Online-Portale vs. Reisebüros/Ergebnisse können nicht überzeugen/onlineweg.de hat mit Multi-Channel-Vertrieb die Nase vorn.

Laut einer aktuellen Studie der Fachzeitschrift Computer-Bild seien Reisen im stationären Büro oftmals billiger als im Internet. Getestet wurden hier acht große Online-Portale. Dieses Ergebnis erzeugt in der Online-Reise-Industrie großen Ärger – zu Recht! Der Test sei an einigen Stellen nachweislich fehlerhaft und unsauber recherchiert, so der einheitliche Tenor der Touristik Branche. Grundsätzlich sei ein direkter Vergleich der beiden Vertriebswege, Online-Portale und Reisebüro, durchaus interessant und von Nutzen für den Kunden. Allerdings liegen die Unterschiede hier weniger im Preis, als viel mehr in der persönlichen Beratung durch die Experten im Reisebüro. Punkten kann am besten, wer die Kombination beider Vertriebskanäle bietet – der Kunde informiert sich online, bucht aber bequem und gut beraten im Reisebüro.

Die onlineweg.de Touristik GmbH in München, das Online-Portal von über 1.200 Partner-Reisebüros in ganz Deutschland hat diesen Trend erkannt und erfolgreich umgesetzt. Auf der Internetseite des jeweiligen onlineweg.de-Reisebüros kann sich jeder Besucher ausführlich informieren oder direkt buchen. Darüber hinaus kann der Kunde aber auch vor Ort ins Reisebüro gehen. Der Vorteil: Hinter der Website verbirgt sich kein anonymes Call-Center, sondern die Urlaubsprofis des onlineweg.de-Reisebüros. „Selbst wenn der Kunde online bucht, kann er sich auf das Know-How der Experten im Reisebüro verlassen“, betont Hans Simon, Geschäftsführer der onlineweg.de Touristik GmbH, „diese persönliche Note fehlt den großen Online-Portalen und ist gleichzeitig unsere große Stärke.“

Möglicherweise hätte so eine persönliche Beratung dazu beigetragen, einige Unstimmigkeiten in den Ergebnissen der Computer Bild-Studie im Vorfeld zu eliminieren. Aber das bleibt natürlich nur eine
Vermutung.

Hotelinformationen in unserer Buchungsstrecke

Was für einige unserer Nutzer selbstverständlich ist,  ist anderen vielleicht noch nicht aufgefallen. Es ist die Rede von unserer Buchungsstrecke und ihren diversen Features.  Unter Buchungsstrecke verstehen wir die Oberfläche, mit der unsere Kunden durch die Suche nach Reiseangeboten in unserer Datenbank geführt werden. Jeweils am Ende einer Suche steht die Möglichkeit, eine Reise auch zu buchen, daher der Name: Buchungsstrecke.

Jetzt aber zu den Besonderheiten der Buchungsstrecke, wobei wir diesmal nur auf eine Auswahl eingehen möchten.

  1. Wie ein Hotel von Gästen beurteilt wird, ist oft ein zentrales Kriterium für die Buchungsentscheidung.  Wir haben daher die Auswahl bestimmter Merkmale in die Hauptbuchungsmaske integriert. So kann man etwa nach Hotels suchen, die eine bestimmte Mindestbewertung erzielt haben oder von mindestens soundsoviel Urlaubern bewertet wurden.  Die Informationen stammen von Kunden, die in den Hotels ihren Urlaub verbracht haben und nach der Heimkehr anhand einiger Fragen ihre Beurteilung und Kritik ausdrücken.
  2. Für die ausgewählten, individuellen Kriterien stellen  wir eine Liste von passenden Hotels dar. Für jedes einzelne dieser Hotels zeigen wir an, welche durchschnittliche Bewertung es erzielt hat und wieviele Bewertungen vorliegen.  Der kleine Link „jetzt lesen“  öffnet ein Fenster mit Details zu den Bewertungen.  Hier kann man sich darüber informieren, wie das Hotel von z.B. Singles oder Familien beurteilt wurde, und wie hoch die Rate der Weiterempfehlungen ist. Jede einzelne Beurteilung ist abrufbar. Man kann sie sogar nach Reisemonat oder nach Güte der Bewertung sortieren.
  3. Sobald man ein bestimmtes Hotel ausgewählt hat, kann man sich für jedes einzelne Angebot in der Liste die Hotelbeschreibung aufrufen, und zwar so, wie sie vom anbietenden Veranstalter kommt. Neben der schriftlichen Beschreibung gibt es Hotelbilder und in manchen Fällen sogar Panoramen oder Videos.  Aber damit nicht genug. Auch die Hotelbewertungen sind hier noch einmal einsehbar. Dazu Informationen über die nähere Umgebung des Hotels, etwa welche Strände oder Sehenswürdigkeiten erreichbar sind oder welche Sportmöglichkeiten geboten werden. Eine Karte, Regions- und Wetterinfos runden die Palette ab.

Bei anderer Gelegenheit stellen wir weitere Besonderheiten unserer Buchungsstrecke vor.  Wir hoffen aber, daß diese Informationen hilfreich sind und freuen uns auf Fragen oder Feedback.

Vertrauen in die Onlinebuchung von Reisen

Vertrauen. Um nichts weniger geht es den Bestagern, also Menschen, die auf einige Lebensjahre zurückblicken und daher über ein gerüttelt Maß an Erfahrungen verfügen. Von Zielgruppe wird gerne gesprochen, was allerdings eine unnötige Distanz herstellt. Zudem entsteht der Eindruck, Vertrauen sei für andere Leute kein Thema. Aber der Reihe nach.

DMC digital media hatte bei eResult eine Studie über das Umsatzpotential bei über 55-jährigen beauftragt. Es ging um die hohe Reisebereitschaft dieser Gruppe und ihre wachsende Neigung, Reisen im Internet zu recherchieren und zu buchen. Einzelheiten finden sich hier http://www.internetworld.de/Nachrichten/Zahlen-Studien/Zielgruppe-reiselustige-Bestager-23132.html Wir denken, man kann zusammenfassen, dass sich die Gruppe 55+ zwischen den Polen Angebotsvielfalt und Vertrauen bewegt. Angebotsvielfalt hat dabei verschiedene Facetten wie z.B. der Preis an sich, Angebotstransparenz, Verfügbarkeit von Schnäppchen.  Vertrauen hingegen setzte sich zusammen aus persönlichen Ansprechpartnern und lokaler Nähe.

Bestager legen also tendenziell Wert auf eine vertrauensvolle Beziehung zum Reisebüro, ohne deswegen das Internet als Werkzeug für Informationsbeschaffung und Recherche abzulehnen. Läuft da etwas falsch? Reine Online-Reisebüros haben den ökonomischen Vorteil, dass sie beliebig skalierbar sind, keine physischen Räumlichkeiten benötigen und sich somit sehr flexibel der Nachfrage anpassen können. Dennoch scheint es ihnen nicht zu gelingen, diesen Vorteil bei den Bestagern zu kapitalisieren. Würden diese sonst nach der Webrecherche im Reisebüro buchen? Noch dazu wo die offline-Preise wegen geringerer Transparenz und der höheren Betriebskosten nicht eben die niedrigsten sind?

Die Nähe und der persönliche Kontakt stiften Vertrauen. Der Kunde bucht also immer noch (oder schon wieder?) offline, wenn er dabei nur ein gutes Gefühl hat. Das muss man nicht weiter hinterfragen, weil es nachvollziehbar ist. Wer aber sagt, dass das Offline-Reisebüro nicht geradeso günstig ist wie das Online-Reisebüro? Tatsächlich schöpfen die Reisebüros unabhängig davon, ob sie sich dem Kunden real oder virtuell präsentieren, weitgehend aus den gleichen Angebotstöpfen.

Wahrscheinlich liegt die Chance darin, den Bestagern – und allen anderen Menschen auch -, klarzumachen, dass das physische Reisebüro in Sachen Preis und Angebotsvielfalt absolut konkurrenzfähig ist, aber beim Vertrauen einen großen Vorsprung hat. Haben es die physischen Reisebüros nicht geradezu verpasst, die vermeintliche Schwäche beim Preis zurechtzurücken und die eigene Preiswürdigkeit zu betonen?  Von den hunderten reinen Onlinereisebüros haben die wenigsten etwas zu bieten, was es offline nicht besser und preiswerter gäbe.

Sicher eine Herausforderung fürs Marketing, wenn auch keine besonders schwere: Die Kunden brauchen eine Internetplattform für die Recherche. Jeder kann dort buchen, der will. Allen anderen wird der Weg in ein angeschlossenes Reisebüro geboten.  Wer das Reisebüro an der Ecke durch eine verlässliche Reisewebsite stärkt, kann hier nur gewinnen. Nicht nur Vertrauen. Und nicht nur bei den Bestagern.